Virtuelle Schülerpraktika während der Pandemie

Berufsorientierung in Pandemiezeiten ist sicher nicht so einfach. Vor allem praktische Erfahrungen in Unternehmen und Institutionen zu machen, ist für viele Jugendliche im vergangenen Jahr pandemiebedingt so gut wie unmöglich gewesen.

Doch ein weiteres Schuljahr ganz ohne Praktikum?

Nachdem im Januar der traditionelle Tag der Beruflichen Orientierung mit vielen außerschulischen Partnern in neuem digitalen Gewand durchgeführt wurde, entstand die Idee eines virtuellen Praktikums.

Die langjährigen Bildungspartner des Königin-Katharina-Stift, die BW Bank, sowie die Firma Netze BW waren sofort bei diesem Projekt dabei. Neu aufgebaut werden konnte eine wunderbare Kooperation mit dem Architekturbüro architektur: Gaus Architekten aus Göppingen. Dank des virtuellen Formats spielt auch die räumliche Distanz keine Rolle.

So entstand ein breites Angebot aus den Bereichen Finanzen und Wirtschaft, Architektur, Technik, IT, Kaufmännischer Bereich, aus denen jede Schülerin und jeder Schüler, je nach beruflichen Zukunftsvorstellungen, einen Praktikumsplatz wählen konnte. So kann beispielweise ein Modell-Haus für eine Bauherrschaft entworfen, geplant, gezeichnet und gebaut werden, an Workshops mit einem Servicemanager bei der BW Bank teilgenommen werden oder online die Unternehmensstandorte von Netze BW besichtigt und die Wertschöpfungskette des Unternehmens kennengelernt werden.

Natürlich kann ein virtuelles Praktikum ein Präsenzpraktikum nicht ersetzen, aber es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern dennoch wertvolle Einblicke in die Berufswelt und ganz nebenbei führt uns die gegenwärtige Situation den Wandel in der Arbeitswelt eindrücklich vor Augen.

Lesen hier die Praktikumsberichte von Sophie Durkin und Juri Andresen.

Autor: Königin Katharina Stift

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