"In der 8. Klasse auf nach Villejuif!" "Wohin?" "Na, nach Paris, ..."

Einsteigen, Türen schließen selbsttätig, dreieinhalb Stunden die Landschaft im TGV an sich vorbeirauschen sehen, Paris, Gare de l'Est aussteigen, 15 Stationen Metro fahren, und schon sind wir bei unseren Austauschpartnern in Villejuif, am Collège Jean Lurçat.

Schüleraustausch mit Frankreich gibt es ja schon seit Jahrzehnten, doch die Begegnung von deutschen Achtklässlern mit französischen Collégiens kommt doch nicht so häufig vor. Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, die eigenen Sprachkenntnisse schon im dritten Lernjahr vor Ort zu testen und wenn es besonders günstig verläuft, sogar die folgenden Schuljahre den Kontakt mit den französischen Partnern aufrecht zu erhalten.

Eine Woche während der Vorweihnachtszeit sind die Schülerinnen und Schüler des KKSt die Gastgeber und im Frühjahr darauf machen sie den Rückbesuch in Villejuif.

Frankreich, seine Hauptstadt, live oder en direct, wie die Franzosen sagen, wird in dieser Zeit erkundet. Die Diskussion darüber, welche Unterschiede es zwischen den beiden europäischen Partnerländern gibt, reisst danach erstmal nicht ab. Vor allem lernen wir auf Menschen zuzugehen und mit ihnen meistens mehr, doch leider manchmal auch ein bisschen weniger auszukommen. Wenn wir alle zusammen etwas unternehmen, sind wir aber eine Gruppe, die durch dick und dünn geht.

Und wohin kann man überall gehen? Ins Museum von Claude Monet, vom Place de la Concorde bis zum Pont Neuf, in den Parc de Sceaux, auf den Eiffelturm, ins MAC und nach Montmartre.
Seid doch nicht schüchtern, parlez français!